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Trickfilmwerkstatt in der OT PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Thorsten Wacker   
Freitag, 12 Oktober 2012

Im September fand über einen Zeitraum von drei Wochen das erste Mal eine
Trickfilm-Werkstatt in der OT statt. Mitgemacht haben Jugendliche ab 10
Jahren. Wir trafen uns immer dienstags-abends im Multiraum und sprachen
zunächst darüber, wie ein Trickfilm entsteht.

Zwei Ergebnisse/Filme seht ihr nun hier auf der Homepage!

 

Es wurden kleine Gruppen gebildet und jedes Team sollte sich zu Beginn
eine einfache Geschichte ausdenken und wichtige Szenen im sogenannten
"Storyboard" in gezeichneten Bildern und mit Sprechblasen festhalten.
Mit verschiedenen Materialien, wie Papier, Pappe, Bunt- und Filzstiften
ging es dann ans Zeichnen und Malen einzelner Szenenbilder. Einige in
der Gruppe arbeiteten am Hintergrundbild, andere malten Menschen/Figuren
und schrieben Texte/Sprechblasen, die dann ausgeschnitten wurden.
Dann war die Frage, wie nun mit diesem Material der jeweilige Film
entstehen sollte!? Dabei lernten die Jungen und Mädchen, dass ein
Trickfilm aus unzähligen einzelnen Fotos besteht. Zum Aufnehmen war eine
Digitalkamera mit Stativ aufgebaut. Markierungen auf dem Tisch, an denen
bspw. das Hintergrundbild lag, wie auch auf dem Hintergrundbild selber,
halfen den Nachwuchs-Filmemachern bei der Orientierung beim
Abfotografieren einzelner Szenen. Dabei galt: Je mehr Fotos von einer
Szene gemacht werden, desto ruckelfreier ist nachher der Film.
Fingerspitzengefühl beim Bewegen der Papiermenschen war wichtig! Einer
bediente die Kamera, ein anderer aus der Gruppe bewegte die Figuren auf
dem Blatt.
 
Nach dem Aufnehmen hunderter von Fotos, wurden im Computer die einzelnen
Bilder zu einem Film zusammengefügt. Dabei war die Geschwindigkeit
wichtig, in der das Programm die Fotos verknüpfen und abspielen sollte.
Danach suchten wir im Internet Töne und Musik, die das Geschehen im Film
unterstützen sollten. Zum Abschluß platzierte jede Gruppe die Töne an
die passende Stelle, dachte sich einen Filmnamen aus und kreierte zum
Abschluß einen Vor- und Abspann.


Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 16 Dezember 2012 )
 
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